Satzung des Motorsportclubs Neumünster e.V. Ortsclub im ADAC seit 1925

§1   Name, Sitz und Geschäftsjahr

  1. Der am 24. November 1948 in Neumünster wieder gegründete Club führt den Namen „Motorsportclub Neumünster e.V., Ortsclub im ADAC“. Er hat seinen Sitz in Neumünster und ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht in Neumünster eingetragen.
  2. Er bildet als Ortsclub im ADAC eine Vereinigung von ADAC Mitgliedern.
  3. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§2   Zweck und Ziele

  1. Der Club verfolgt, ebenso wie der ADAC, ideelle Ziele auf dem Gebiet des Kraftfahrwesens. Er betätigt sich im Rahmen der Satzungen des ADAC-Gesamtclubs sowie des ADAC Schleswig-Holsteins, beachtet die Richtlinien des ADAC Verwaltungsrates und wahrt die Belange der gesamten ADAC-Organisation.
  2. Der Club pflegt insbesondere allseitige Kameradschaft unter den ADAC-Mitgliedern innerhalb seines Bereiches durch regelmäßige Zusammenkünfte sowie gesellige und sportliche Veranstaltungen. Der Club führt ferner Maßnahmen durch, die ihm zur Hebung der allgemeinen Verkehrssicherheit geeignet erscheinen.
  3. Der Club und seine Mitglieder haben sich an Maßnahmen und Veranstaltungen des ADAC Schleswig-Holstein und/oder des ADAC-Gesamtclubs zur Förderung dieser Ziele zu beteiligen.
  4. Innerhalb des Clubs kann eine Jugendgruppe geführt werden. Das Nähere regelt die Jugendordnung.

§3   Mitgliedschaft

  1. Ordentliche Mitglieder des Ortsclubs können nur Mitglieder des ADAC sein. Nicht ADAC-Mitglieder können als fördernde Mitglieder dem Ortsclub beitreten.
  2. Zu Ehrenmitgliedern kann der Club ADAC-Mitglieder ernennen, die sich besondere Verdienste um den Ortsclub erworben haben. Ehrenmitglieder besitzen die gleichen Rechte wie ordentliche Mitglieder und sind beitragsfrei.
  3. Vor Ernennung eines Ehrenmitgliedes muss der zuständige ADAC-Gau gehört werden.

§4   Aufnahme

  1. Die Aufnahme in den Ortsclub muss bei diesem besonders beantragt werden. Eine Aufnahmekommission von mindestens zwei Clubmitgliedern, von denen eines dem Vorstand angehören muss, entscheidet über die Aufnahme.
  2. Im Falle der Ablehnung brauchen die Gründe der Ablehnung nicht besonders bekanntgegeben werden. Gegen die Ablehnung kann innerhalb von zwei Wochen schriftlich Einspruch bei der Mitgliederversammlung eingelegt werden, die endgültig entscheidet. Wird nicht oder nicht rechtzeitig Einspruch eingelegt, so ist die Ablehnung unanfechtbar.

§5   Beiträge

  1. Der Club erhebt zur Bestreitung seiner Auslagen von seinen Mitgliedern Aufnahmegebühren und
    angemessene Beiträge, deren Höhe und Zahlungsweise die Mitgliederversammlung jährlich festlegt.
    Der Beitrag muss jedoch mindestens DM 12,00 (Zwölf Deutsche Mark) jährlich betragen.
  2. Als Bestätigung der erfolgten Beitragszahlung wird eine Mitgliedskarte ausgehändigt.

§6   Beendigung der Mitgliedschaft

  1. Die Beendigung der Mitgliedschaft bei dem Ortsclub kann nur für den Schluss des Geschäftsjahres unter Einhaltung einer vierteljährlichen Kündigungsfrist mittels eingeschriebenen Briefes erfolgen.
  2. Durch das Ausscheiden aus dem Ortsclub wird die Mitgliedschaft im ADAC nicht berührt. Dagegen bedingt der Austritt aus dem ADAC das gleichzeitige Erlöschen der ordentlichen Mitgliedschaft beim Ortsclub.
  3. Ein Mitglied kann vom Clubvorstand aus der Mitgliederliste des Clubs gestrichen werden, wenn:
            a) das Mitglied trotz Mahnung den fälligen Beitrag nicht bezahlt oder
            b) die Streichung im Interesse des Ortsclubs notwendig erscheint oder
            c) die Streichung als Mitglied Interesse des zuständigen ADAC-Gaues notwendig erscheint.
  4. Die Streichung nach Abs. 3 c darf nur nach vorherigem Einverständnis mit dem Gauvorstand ausgesprochen werden.
  5. Gegen die Streichung kann innerhalb von zwei Wochen schriftlich Einspruch beim Vorstand eingelegt werden. Über den Einspruch entscheidet die nächste ordentliche Mitgliederversammlung. Bis zur Entscheidung der Mitgliederversammlung ruhen alle Rechte aus der Mitgliedschaft. Wird nicht oder nicht rechtzeitig Einspruch eingelegt, so ist die Streichung unanfechtbar.

§7   Organe

  1. Die Organe des Clubs sind:
            a) die Mitgliederversammlung
            b) der Vorstand

§8   Mitgliedersammlung

  1. Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Ortsclubs. Sie muss jährlich vor der Mitgliederversammlung des Gaues stattfinden und wird durch den Vorstand des Ortsclub einberufen. Alle Mitglieder sind schriftlich oder durch die Presse (Holsteinischer Courier) mindestens zwei Wochen vor der Mitgliederversammlung des Ortsclubs unter Bekanntgabe der Tagesordnung einzuladen.
  2. Der Gauvorstand ist unter Vorlage der Tagesordnung rechtzeitig zu verständigen. Seine Einladung muss mindestens zwei Wochen vor der Mitgliederversammlung durch Einschreibebrief erfolgen.
  3. Die Tagesordnung muss mindestens folgende Punkte enthalten:
            a) Bericht des Vorstandes
            b) Bericht der Rechnungsprüfer
            c) Feststellung der Stimmliste
            d) Entlastung des Vorstandes
            e) Wahlen
            f) Voranschlag für das laufende Geschäftsjahr
            g) Anträge mit Inhaltsangabe
            h) Verschiedenes

§9   Durchführung der Mitgliederversammlung

  1. In der Mitgliederversammlung hat jedes anwesende ordentliche Mitglied eine Stimme. Stimmübertragung ist unzulässig.
  2. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Stimmberechtigten beschlussfähig. Es entscheidet regelmäßig die einfache Stimmenmehrheit. Unter einfacher Mehrheit ist eine Mehrheit zu verstehen, die eine Stimme mehr beträgt als die Hälfte der abgegebenen Stimmen. Stimmenthaltungen werden als nicht abgegebene Stimmen behandelt, ebenso abgegebene ungültige Stimmen und – bei Abstimmung mit Stimmzetteln – unbeschriftete Stimmzettel. Stimmengleichheit gilt als Ablehnung.
    Zweidrittelmehrheit der abgegebenen Stimmen ist erforderlich bei Beschlüssen über:
            a) Satzungsänderungen
            b) die Zulassung von Dringlichkeitsanträgen
            c) Anträge auf Abberufung des Vorstandes oder eines Vorstandsmitgliedes
            d) Auflösung des Clubs
  3. Die Wahlen erfolgen in geheimer Abstimmung. Die Mitgliederversammlung kann mit einfacher Mehrheit beschließen, eine Wahl durch Handzeichen durchzuführen.
  4. Über Anträge kann mit Zustimmung der Mehrheit der Stimmberechtigten auch durch Handzeichen entschieden werden-
  5. Anträge für die Mitgliederversammlung des Ortsclubs können von jedem Mitglied gestellt werden. Sie müssen mindestens acht Tage vor der Mitgliederversammlung beim Vorsitzenden eingereicht sein. Dringlichkeitsanträge sind zulässig, soweit sie nicht auf Abberufung von Vorstandsmitgliedern oder Satzungsänderung gerichtet sind.
  6. Über die Verhandlungen und Beschlüsse jeder Mitgliederversammlung ist Niederschrift zu führen, aus der mindestens die gefassten Beschlüsse hervorgehen müssen. Die Niederschrift muss von zwei Vorstandsmitgliedern unterzeichnet werden. Dem Gauvorstand ist die Niederschrift innerhalb von 14 Tagen zu übersenden.
  7. Den Mitgliedern des ADAC-Präsidiums steht das Recht zu, an allen Veranstaltungen und Sitzungen des Ortsclubs mit Stimm- und Rederecht teilzunehmen, ebenso den Mitgliedern des Gauvorstandes, diesen jedoch ohne Stimmrecht.

§10 Außerordentliche Mitgliederversammlung

  1. Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind vom Vorstand einzuberufen:
            a) auf Anordnung des Präsidiums des ADAC oder des Gauvorstandes
            b) auf Antrag von mindestens eines Drittels der Mitglieder des Clubs.

§11 Der Vorstand

  1. Vorstand i. S. des § 26 BGB sind:
            a) der Vorsitzende
            b) der stellvertretende Vorsitzende
            c) der Schatzmeisters
  2. Der Club wird gerichtlich und außergerichtlich vertreten durch den Vorsitzenden oder den stellvertretenden Vorsitzenden, jeweils gemeinsam mit einem weiteren Mitglied des Vorstandes oder durch den Vorsitzenden und dem stellvertretendem Vorsitzenden gemeinsam.
    Der stellvertretende Vorsitzende ist dem Club gegenüber jedoch verpflichtet, diesen nur bei Verhinderung des Vorsitzenden gemeinsam mit einem weiteren Mitglied des Vorstandes zu vertreten.
  3. Der Vorstand wird vom Vorsitzenden einberufen und geleitet. Über die Beschlüsse des Vorstandes ist ein Protokoll zu führen, das vom Vorsitzenden zu unterzeichnen ist.
  4. Der Vorstand vertritt den Club in allen Angelegenheiten nach den Beschlüssen und Weisungen der Mitgliederversammlung unter Einhaltung der Satzungen und im Rahmen der Richtlinien des ADAC.
  5. Die Mitglieder des Vorstandes werden in der Mitgliederversammlung gewählt. Die Amtsdauer beträgt vier Jahre, gerechnet von ordentlicher Mitgliederversammlung zu ordentlicher Mitgliederversammlung. Alle zwei Jahre scheiden Mitglieder des Vorstandes wechselweise aus, erstmals die unter den ungeraden Ziffern aufgeführten, sodann die unter den geraden Ziffern aufgeführten.
  6. Die Zusammenlegung von Vorstandsämtern ist nicht zulässig.
  7. Sämtliche Ämter sind Ehrenämter. Die Inhaber der Ämter haben Anspruch auf Ersatz der im Interesse des Ortsclubs gemachten Auslagen. Die Höhe bestimmt der Vorstand. Wenn Angestellte des ADAC, seiner Gaue oder des Ortsclubs Mitglieder des Ortsclubs sind, so ruht während der Dauer der Gehaltsbezüge Sitz-, Stimm- sowie aktives und passives Wahlrecht.
  8. Der Schriftverkehr mit dem ADAC Präsidium und der ADAC Zentrale muss ausschließlich über den ADAC-Gau geführt werden.

§12 Rechnungsprüfer

  1. Zur Prüfung der Finanzgebarung werden zwei Rechnungsprüfer gewählt. Die Rechnungsprüfer werden durch die Mitgliederversammlung auf die Dauer von vier Jahren gewählt. Sie dürfen kein Amt im Vorstand bekleiden. Sie haben mindestens einmal im Jahr vor der Mitgliederversammlung Buchführung und Kasse zu prüfen und der Mitgliederversammlung Bericht zu erstatten.

§13 Satzungsänderungen

  1. Die vom Verwaltungsrat zur Wahrung der Einheitlichkeit im ADAC festgelegte Mustersatzung stellt ein Mindesterfordernis der Ortsclubsatzung dar.
  2. Anträge auf Satzungsänderungen können nicht als Dringlichkeitsanträge gestellt werden. Sie werden vom Vorstand geprüft und der Mitgliederversammlung vorgelegt. Diese entscheidet mit Zweidrittelmehrheit der abgegebenen Stimmen. Ein so gefasster Beschluss wird wirksam, wenn er vom Gauvorstand sowie vom Präsidium des ADAC genehmigt ist.

§14 Auflösung

  1. Die Auflösung des Ortsclubs kann nur in einer eigens zu diesem Zwecke einberufenen Mitgliederversammlung mit Zweidrittelmehrheit der abgegebenen Stimmen erfolgen.
  2. Im Falle der Auflösung ernennt die Mitgliederversammlung die Liquidatoren.

§15 Vermögensverwendung

  1. Bei der Auflösung oder Aufhebung des Ortsclubs oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das verbleibende Vermögen an die gemeinnützige „ADAC-Luftrettungs-GmbH“ München zur Erfüllung gemeinnütziger Aufgaben.
  2. Sollte die gemeinnützige „ADAC-Luftrettungs-GmbH“ nicht mehr bestehen fällt das verbleibende Vermögen des Clubs an eine andere gemeinnützige Gliederung des ADAC.

§16 Beirat

  1. Der Vorstand ernennt aus dem Kreis der Mitglieder einen Beirat, der den Vorstand in allen Belangen des Clubs zu beraten hat.
  2. Der Beirat besteht aus mindestens drei und höchstens sieben Mitgliedern. Der Beirat ist zu den Vorstandssitzungen einzuladen.

Erfüllungsort und Gerichtsstand

Erfüllungsort und Gerichtsstand für alle Rechte und Pflichten als Ortsclubmitglied ist Neumünster (Sitz des Ortsclub).